Selbstverwaltung

Alle Verwaltungs- und Abrechnungsarbeiten (z. B. Finanzbuchhaltung, Haushaltsplan der Kindertagesstätte und der Schule, Personalabrechnung, alle sonstigen Planungs-, Bau- und Instandhaltungsarbeiten) müssen aus eigenen Kräften bestritten werden.

 

Kollegiale Zusammenarbeit bildet die Grundlage der Selbstverwaltung.

 

In wöchentlich stattfindenden Konferenzen werden neben einer kontinuierlichen pädagogischen Fortbildung gemeinsam die anstehenden Verwaltungsaufgaben und die Organisation von Festen und Veranstaltungen besprochen. Besondere Aufgaben können für einen bestimmten Zeitraum an einzelne Kollegen*innen oder an kleine Gruppen delegiert werden.

 

Ungewohnte Bildungskonzepte lebendig umzusetzen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe für eine Gemeinschaft von Eltern, Kindern, Erzieher*innen, Lehrer*innen und den Mitarbeiter*innen in der Verwaltung.

 

Eine wesentliche Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung des Kindes ist die Bereitschaft der Eltern, in enger Zusammenarbeit mit den Erzieher*innen und Lehrer*innen an den Grundlagen der Waldorfpädagogik zu arbeiten und das Kind/den Jugendlichen auf seinem Entwicklungsweg unterstützend zu begleiten.

 

Der Elternrat stellt ein wichtiges Gremium in der Gestaltung des Schullebens dar.

Die Elternratsvertreter jeder Klasse werden von der Klassenelternschaft gewählt. Im Kindergarten gilt Gleiches für den Elternbeirat.

Durch aktive Beteiligung an Feiern, Festen und Arbeitskreisen gestalten und prägen die Eltern zusammen mit den Erzieher*innen und Lehrer*innen das Leben in der Kindertagesstätte und der Schule entscheidend mit.

 

Solch eine sich gegenseitig tragende, unterstützende und ergänzende Eltern-, Erzieher-, Lehrer-Gemeinschaft zum Wohle der Kinder braucht die Bereitschaft aller, sich immer wieder um konstruktive Kritikfähigkeit und um zeitgemäße Formen und hilfreiche Strategien zur Bewältigung von Konflikten zu bemühen und diese auch den Heranwachsenden vorzuleben.