Verwechslungen am laufenden Band, Wortwitz, Tanz und Rap – diese Mischung brachten unsere Achtklässler in „Hotel Prominent“ auf die Theater-Bühne.
Der Festsaal ist bis auf den letzten Platz besetzt. All die samstagabendlichen Alternativveranstaltungen haben die über 300 Gäste heute aus gutem Grund ausfallen lassen, denn es ist so weit: Die Klasse 8b steht auf der Bühne. Nach zwei bereits hervorragend gelungenen Vorstellungen am Donnerstag und Freitag sind die Erwartungen an die 19 Schüler*innen heute hoch.
Ein heruntergekommenes Hotel, das dringend PR braucht. Ein Stargast, der absagt. Ein Normalo als fingierter Schachmeister. Und schon bahnen sich sich turbulente Verwechslungen mit falschen Identitäten an, passieren kuriose Wendungen und entstehen ungeahnte Persönlichkeiten. Eineinhalb Stunden und zwei Akte „Hotel Prominent“ später steht zweifelsfrei fest: „Das war grandios!“, wie sich einige Gäste im Gehen bei den schauspielfreudigen Jungs und Mädels verabschieden. Nicht nur hat die Klasse die kreativen Kulissen, den Gesang und die Beleuchtung erfolgreich umgesetzt, sondern sich auch, wo es zum Stück passte, kurzerhand mal einer selbst erlernten Tanzchoreografie oder eines Raps bedient.
So entstand unter der Regie von Florentine Wendt und mit musikalischer Verfeinerung durch Volker Felgenhauer ein Theaterstück, das sich sehen lassen kann und das einmal mehr beweist: Die achten Klassen können mit ihrer Bühnenpräsenz begeistern – und das weit über die eigenen Familien hinaus.
Luca Grau
Fünftklässler treten als Artisten in der Manege auf...
Die beiden fünften Klassen zeigten als Zirkusartistinnen und -artisten bei einer mitreißenden Aufführung, wie viel Geschick, Mut und Freude in ihnen steckt. Mit viel Applaus wurden die beiden fünften Klassen der Waldorfschule Wendelstein bei ihrer jüngsten Zirkus-Aufführung gefeiert. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten in der Manage der Sporthalle ein buntes Programm aus verschiedenen Disziplinen. Ob am Trapez, an den Ringen in luftiger Höhe, am Boden, beim Jonglieren mit dem Diabolo, in akrobatischen Formationen oder mit verblüffenden Zaubertricks – die jungen Artistinnen und Artisten überzeugten mit Geschick, Konzentration und spürbarer Freude an ihren Darbietungen. Für das Publikum entstand eine lebendige Mischung aus Spannung, Können und viel Spaß.
Die Aufführung zeigte zugleich, dass die Waldorfschule weit mehr vermittelt als die klassischen Unterrichtsfächer. Denn hier spielen insbesondere künstlerische, handwerkliche und körperliche Fähigkeiten eine wichtige Rolle. So können die Kinder nicht nur Wissen erwerben, sondern auch Selbstvertrauen, Kreativität und Teamgeist entwickeln.
Sven Schmidt
Achtklässler beweisen Kreativität und Geschick bei Projektarbeiten
Wochenlang planten und tüftelten Schülerinnen und Schüler an ihrem persönlichen Projekt. Nun präsentierten die Achtklässler voller Stolz ihre Ergebnisse.
Die Achtklassarbeit ist ein zentrales pädagogisches Element der Waldorfschule. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten über mehrere Monate ein selbst gewähltes Thema, das gut zu ihren Interessen passt. Das sorgt für hohe Motivation und viel persönliches Engagement. Darüber hinaus hilft die Achtklassarbeit den Jugendlichen, ihre Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln.
Diesmal schufen die Achtklässler aus Wendelstein unter anderem einen Schreibtisch, einen Kicker, ein Sitzkissen, ein Abendkleid, eine Tischlampe und Papier aus Efeublättern. Eine Schülerin beschaffte sich ein ausrangiertes 300-Liter-Rotweinfass und verwandelte es in eine urig-schicke Bar. Über mehrere Wochen hat die 14-Jährige das Holz geschliffen, einen Einlegeboden geformt, eine Türklappe herausgesägt, diese mit Scharnier und Schloss versehen, die eisernen Beschläge lackiert, das Holz geölt und zu guter Letzt eine LED-Innenbeleuchtung installiert. Nun steht die Fassbar zur Freude der Familie im Wohnzimmer, beherbergt diverse Getränkeflaschen und dient als stilvolle Abstellfläche für Gläser und Deko – ein typisches Beispiel für die Verbindung von Theorie und Praxis.
Zudem kombinieren die Jugendlichen ihre handwerkliche Tätigkeit mit einer schriftlichen Ausarbeitung. Dabei lernen sie nicht nur, selbstständig zu planen und dranzubleiben, sondern ihr Projekt auch strukturiert zu dokumentieren. Unterstützt werden sie dabei durch Lehrkräfte, die aber eher beratend als anleitend wirken.
In diesem Jahrgang entstanden an der Waldorfschule Wendelstein auch künstlerische und experimentelle Arbeiten, etwa ein selbst komponiertes Gitarrenstück, ein Musical, eine Abhandlung über Feminismus sowie Malerei im Stile von Leonardo da Vinci.
Ein wichtiger Bestandteil ist die abschließende Präsentation des Objekts und der Vorgehensweise vor Publikum. Dies stärkt Selbstvertrauen und Ausdrucksfähigkeit. Aber erst einmal erfordert es Mut. Spätestens nach dem letzten Applaus sieht man es den Jugendlichen an: Geschafft, stolz – und auch ein bisschen gewachsen.
Sven Schmidt
Achtklässler beweisen Kreativität und Geschick bei Projektarbeiten
Wochenlang planten und tüftelten Schülerinnen und Schüler an ihrem persönlichen Projekt. Nun präsentierten die Achtklässler voller Stolz ihre Ergebnisse. Die Achtklassarbeit ist ein zentrales pädagogisches Element der Waldorfschule. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten über mehrere Monate ein selbst gewähltes Thema, das gut zu ihren Interessen passt. Das sorgt für hohe Motivation und viel persönliches Engagement. Darüber hinaus hilft die Achtklassarbeit den Jugendlichen, ihre Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln.
Diesmal schufen die Achtklässler aus Wendelstein unter anderem einen Schreibtisch, einen Kicker, ein Sitzkissen, ein Abendkleid, eine Tischlampe und Papier aus Efeublättern. Eine Schülerin beschaffte sich ein ausrangiertes 300-Liter-Rotweinfass und verwandelte es in eine urig-schicke Bar. Über mehrere Wochen hat die 14-Jährige das Holz geschliffen, einen Einlegeboden geformt, eine Türklappe herausgesägt, diese mit Scharnier und Schloss versehen, die eisernen Beschläge lackiert, das Holz geölt und zu guter Letzt eine LED-Innenbeleuchtung installiert. Nun steht die Fassbar zur Freude der Familie im Wohnzimmer, beherbergt diverse Getränkeflaschen und dient als stilvolle Abstellfläche für Gläser und Deko – ein typisches Beispiel für die Verbindung von Theorie und Praxis.
Zudem kombinieren die Jugendlichen ihre handwerkliche Tätigkeit mit einer schriftlichen Ausarbeitung. Dabei lernen sie nicht nur, selbstständig zu planen und dranzubleiben, sondern ihr Projekt auch strukturiert zu dokumentieren. Unterstützt werden sie dabei durch Lehrkräfte, die aber eher beratend als anleitend wirken.
In diesem Jahrgang entstanden an der Waldorfschule Wendelstein auch künstlerische und experimentelle Arbeiten, etwa ein selbst komponiertes Gitarrenstück, ein Musical, eine Abhandlung über Feminismus sowie Malerei im Stile von Leonardo da Vinci. Ein wichtiger Bestandteil ist die abschließende Präsentation des Objekts und der Vorgehensweise vor Publikum. Dies stärkt Selbstvertrauen und Ausdrucksfähigkeit. Aber erst einmal erfordert es Mut. Spätestens nach dem letzten Applaus sieht man es den Jugendlichen an: Geschafft, stolz – und auch ein bisschen gewachsen.
Sven Schmidt
Liebevoll gestaltete Stände mit Weihnachtsartikeln aus Wolle, Holz oder Filz, dazu mehrere Cafés mit Herzhaftem, Kuchen, Kaffee und Punsch und die Möglichkeit, einen Adventskranz selbst zu binden - dies waren einige der Highlights unseres Adventsbasars 2025. Die kleinen Gäste durften selber Kerzen ziehen, Plätzchen im Pizzaofen backen, in geheimnisvoller Stimmung Lichterschifffchen über das Wasser schweben lassen und sich den Weg durch ein Klassenzimmer, das sich in einen verwunschenen Wald verwandelt hatte, zum Hexenhaus bahnen. Zur Belohnung gab es dort leckere Lebkuchen. Ein gelungener Start in die Vorweihnachtszeit ...
Bienen im Jahresverlauf aus nächster Nähe beobachten und selbst Honig schleudern – dazu muss man kein Profi-Imker werden. Es reicht, Schülerin oder Schüler unserer Schule der Klassen 5 bis 8 zu sein. Für die gibt es nun im Rahmen der Offenen Ganztagsschule ein entsprechendes Kurs-Angebot.
Ein gutes Dutzend Kinder und Jugendliche haben aus dem abwechslungsreichen Angebot, das die Waldorfschule für den zusätzlichen freiwilligen Nachmittagsunterricht anbietet, den Imkerkurs gewählt. Der steht dank eines Gartenbaulehrers, der die Bienenhaltung als Hobby pflegt, erstmals auf dem Programm. Nach den ersten Stunden bei den schuleigenen Bienenkästen steht fest: Der Kontakt mit den anmutigen Tieren macht Spaß. Natürlich braucht jeder Schüler eine Ausrüstung, denn sicher ist sicher. Und die Anzüge sitzen. Inzwischen haben die Nachwuchs-Imker die Bienenkästen gesäubert, den ersten behutsamen Kontakt mit den Bienen geknüpft – und natürlich eine kleine Honig-Kostprobe genossen.
Dieser Kurs spricht alle Sinne an und vermittelt gleichzeitig Wissen über die nützlichen Tiere und ihr köstliches Produkt. „Bei uns heißt das, den Duft von Bienenwachs und Honig erleben, die summenden Bewohner unserer Schulbienenstöcke ganz aus der Nähe kennenlernen, selbst Honig schleudern und sehen, wie aus Nektar ein köstliches Naturprodukt wird“, sagt Fritz Höfler, der Gartenbaulehrer. „Und dabei erfahren die Schüler auch, wie wichtig die Bienen für unsere Erde sind. Sie dürfen nicht nur zuschauen, sondern wirklich mit anpacken: in die Schutzkleidung schlüpfen, vorsichtig eine Wabe herausheben, Bienen beobachten und lernen, wie ein Bienenvolk zusammenlebt.“
Demnächst werden sich die Tiere zur Winterruhe zurückziehen. Für die Schülerinnen und Schüler des Imkerkurses gibt es dann aber immer noch genügend Dinge zu tun und zu lernen – Honignaschen inklusive.
Sven Schmidt