aktuelle Berichte 2025/2026 aus der Gemeinschaft


Verwandlung vom Fass zur Bar

Achtklässler der Waldorfschule Wendelstein beweisen Kreativität und Geschick bei Projektarbeiten 

    

Wochenlang planten und tüftelten Schülerinnen und Schüler der Freien Waldorfschule Wendelstein an ihrem persönlichen Projekt. Nun präsentierten die Achtklässler voller Stolz ihre Ergebnisse. 

 

Die Achtklassarbeit ist ein zentrales pädagogisches Element der Waldorfschule. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten über mehrere Monate ein selbst gewähltes Thema, das gut zu ihren Interessen passt. Das sorgt für hohe Motivation und viel persönliches Engagement. Darüber hinaus hilft die Achtklassarbeit den Jugendlichen, ihre Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln. 

 

Diesmal schufen die Achtklässler aus Wendelstein unter anderem einen Schreibtisch, einen Kicker, ein Sitzkissen, ein Abendkleid, eine Tischlampe und Papier aus Efeublättern. Eine Schülerin beschaffte sich ein ausrangiertes 300-Liter-Rotweinfass und verwandelte es in eine urig-schicke Bar. Über mehrere Wochen hat die 14-Jährige das Holz geschliffen, einen Einlegeboden geformt, eine Türklappe herausgesägt, diese mit Scharnier und Schloss versehen, die eisernen Beschläge lackiert, das Holz geölt und zu guter Letzt eine LED-Innenbeleuchtung installiert. Nun steht die Fassbar zur Freude der Familie im Wohnzimmer, beherbergt diverse Getränkeflaschen und dient als stilvolle Abstellfläche für Gläser und Deko – ein typisches Beispiel für die Verbindung von Theorie und Praxis.

 

Zudem kombinieren die Jugendlichen ihre handwerkliche Tätigkeit mit einer schriftlichen Ausarbeitung. Dabei lernen sie nicht nur, selbstständig zu planen und dranzubleiben, sondern ihr Projekt auch strukturiert zu dokumentieren. Unterstützt werden sie dabei durch Lehrkräfte, die aber eher beratend als anleitend wirken.

 

In diesem Jahrgang entstanden an der Waldorfschule Wendelstein auch künstlerische und experimentelle Arbeiten, etwa ein selbst komponiertes Gitarrenstück, ein Musical, eine Abhandlung über Feminismus sowie Malerei im Stile von Leonardo da Vinci. 

 

Ein wichtiger Bestandteil ist die abschließende Präsentation des Objekts und der Vorgehensweise vor Publikum. Dies stärkt Selbstvertrauen und Ausdrucksfähigkeit. Aber erst einmal erfordert es Mut. Spätestens nach dem letzten Applaus sieht man es den Jugendlichen an: Geschafft, stolz – und auch ein bisschen gewachsen. 

 

Sven Schmidt


Echte Wirkung für künftige Generationen

Achtklässler der Waldorfschule Wendelstein beweisen 

Kreativität und Geschick bei Projektarbeiten      

Wendelstein, 10.2.2026 – Wochenlang planten und tüftelten Schülerinnen und Schüler der Freien Waldorfschule Wendelstein an ihrem persönlichen Projekt. Nun präsentierten die Achtklässler voller Stolz ihre Ergebnisse. 

Die Achtklassarbeit ist ein zentrales pädagogisches Element der Waldorfschule. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten über mehrere Monate ein selbst gewähltes Thema, das gut zu ihren Interessen passt. Das sorgt für hohe Motivation und viel persönliches Engagement. Darüber hinaus hilft die Achtklassarbeit den Jugendlichen, ihre Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln. 

Diesmal schufen die Achtklässler aus Wendelstein unter anderem einen Schreibtisch, einen Kicker, ein Sitzkissen, ein Abendkleid, eine Tischlampe und Papier aus Efeublättern. Eine Schülerin beschaffte sich ein ausrangiertes 300-Liter-Rotweinfass und verwandelte es in eine urig-schicke Bar. Über mehrere Wochen hat die 14-Jährige das Holz geschliffen, einen Einlegeboden geformt, eine Türklappe herausgesägt, diese mit Scharnier und Schloss versehen, die eisernen Beschläge lackiert, das Holz geölt und zu guter Letzt eine LED-Innenbeleuchtung installiert. Nun steht die Fassbar zur Freude der Familie im Wohnzimmer, beherbergt diverse Getränkeflaschen und dient als stilvolle Abstellfläche für Gläser und Deko – ein typisches Beispiel für die Verbindung von Theorie und Praxis.

Zudem kombinieren die Jugendlichen ihre handwerkliche Tätigkeit mit einer schriftlichen Ausarbeitung. Dabei lernen sie nicht nur, selbstständig zu planen und dranzubleiben, sondern ihr Projekt auch strukturiert zu dokumentieren. Unterstützt werden sie dabei durch Lehrkräfte, die aber eher beratend als anleitend wirken.

In diesem Jahrgang entstanden an der Waldorfschule Wendelstein auch künstlerische und experimentelle Arbeiten, etwa ein selbst komponiertes Gitarrenstück, ein Musical, eine Abhandlung über Feminismus sowie Malerei im Stile von Leonardo da Vinci. 

Ein wichtiger Bestandteil ist die abschließende Präsentation des Objekts und der Vorgehensweise vor Publikum. Dies stärkt Selbstvertrauen und Ausdrucksfähigkeit. Aber erst einmal erfordert es Mut. Spätestens nach dem letzten Applaus sieht man es den Jugendlichen an: Geschafft, stolz – und auch ein bisschen gewachsen. 

 

Sven Schmidt


Adventsbasar: Stimmungsvoll, gemütlich und farbenfroh in die Vorweihnachtszeit

Liebevoll gestaltete Stände mit Weihnachtsartikeln aus Wolle, Holz oder Filz, dazu mehrere Cafés mit Herzhaftem, Kuchen, Kaffee und Punsch und die Möglichkeit, einen Adventskranz selbst zu binden - dies waren einige der Highlights unseres Adventsbasars 2025. Die kleinen Gäste durften selber Kerzen ziehen, Plätzchen im Pizzaofen backen, in geheimnisvoller Stimmung Lichterschifffchen über das Wasser schweben lassen und sich den Weg durch ein Klassenzimmer, das sich in einen verwunschenen Wald verwandelt hatte, zum Hexenhaus bahnen. Zur Belohnung gab es dort leckere Lebkuchen. Ein gelungener Start in die Vorweihnachtszeit ...   


Die mit den Bienen tanzen

Bienen im Jahresverlauf aus nächster Nähe beobachten und selbst Honig schleudern – dazu muss man kein Profi-Imker werden. Es reicht, Schülerin oder Schüler unserer Schule der Klassen 5 bis 8 zu sein. Für die gibt es nun im Rahmen der Offenen Ganztagsschule ein entsprechendes Kurs-Angebot. 

 

Ein gutes Dutzend Kinder und Jugendliche haben aus dem abwechslungsreichen Angebot, das die Waldorfschule für den zusätzlichen freiwilligen Nachmittagsunterricht anbietet, den Imkerkurs gewählt. Der steht dank eines Gartenbaulehrers, der die Bienenhaltung als Hobby pflegt, erstmals auf dem Programm. Nach den ersten Stunden bei den schuleigenen Bienenkästen steht fest: Der Kontakt mit den anmutigen Tieren macht Spaß. Natürlich braucht jeder Schüler eine Ausrüstung, denn sicher ist sicher. Und die Anzüge sitzen. Inzwischen haben die Nachwuchs-Imker die Bienenkästen gesäubert, den ersten behutsamen Kontakt mit den Bienen geknüpft – und natürlich eine kleine Honig-Kostprobe genossen. 

 

Dieser Kurs spricht alle Sinne an und vermittelt gleichzeitig Wissen über die nützlichen Tiere und ihr köstliches Produkt. „Bei uns heißt das, den Duft von Bienenwachs und Honig erleben, die summenden Bewohner unserer Schulbienenstöcke ganz aus der Nähe kennenlernen, selbst Honig schleudern und sehen, wie aus Nektar ein köstliches Naturprodukt wird“, sagt Fritz Höfler, der Gartenbaulehrer. „Und dabei erfahren die Schüler auch, wie wichtig die Bienen für unsere Erde sind. Sie dürfen nicht nur zuschauen, sondern wirklich mit anpacken: in die Schutzkleidung schlüpfen, vorsichtig eine Wabe herausheben, Bienen beobachten und lernen, wie ein Bienenvolk zusammenlebt.“

 

Demnächst werden sich die Tiere zur Winterruhe zurückziehen. Für die Schülerinnen und Schüler des Imkerkurses gibt es dann aber immer noch genügend Dinge zu tun und zu lernen – Honignaschen inklusive. 

 

Sven Schmidt


Eurythmieabschluss 2025