Praktika

Feldmesspraktikum

In einem ca. 1km2 Vermessungsgebiet werden mit Fluchtstäben einige feste Punkte markiert. Mit  Winkelmessgeräten (Theodoliten) messen die Schüler über mehrere Tage hochgenau die Winkelbeträge zwischen den verschiedenen, in Sichtweite stehenden Vermessungspunkten, sowie  Höhendifferenzen in der Landschaft. Des weiteren werden die Abstände zwischen einigen Vermessungspunkten mit Längenmesslatten genauestens bestimmt. So kann, entsprechend der Arbeit eines Geodäten, nach und nach ein genaues Punktenetz des zu kartierenden Gebietes erstellt werden.


Mit Hilfe verschiedener Feinvermessungmethoden wird wie bei der Landesvermessung vom Festpunktenetz ausgehend die Landschaft im Detail kartiert. Aus den so entstehenden Teilkarten erstellt im letzten Praktikumsabschnitt jeder Schüler eine kartographisch genaue aber künstlerisch individuell gestaltete Gesamtkarte. Mit dem Feldmessen können so verschiedene Bereiche der Berufswelt vorgestellt werden. Pädagogisch bedeutsam ist dabei, dass die Klasse in gemeinschaftlicher Arbeit über mehrere Tage konzentriert und exakt wie möglich an der Verwirklichung eines vorgegebenen Zieles arbeitet.



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